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E-MOBILITÄT: DIE VORTEILE
Elektroautos zeichnen sich vor allem durch geringe Betriebs- und Wartungskosten aus, da sich in Elektromotoren im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren kaum bewegliche Teile befinden. Bei einer Jahreskilometerleistung von 15.000 km und einem durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 0,16,- Euro würden sich die Treibstoffkosten für das E-Auto auf rund 385,- Euro belaufen. Ein vergleichbarer Kleinwagen (mit geringem Verbrauch) benötigt jährlich rund 975,- Euro Treibstoffkosten. Alleine schon aufgrund der Tatsache, dass fossile Treibstoffe irgendwann in naher Zukunft einmal versiegen werden und sich durch die dann eintretende Benzin-Knappheit eine Preisexplosion ergeben wird, wäre ein E-Auto jetzt schon eine perfekte Alternative.
Da Elektromotoren beinahe geräuschlos sind, käme es vor allem in den Städten zu einer enormen Verbesserung der Lebensqualität. Einerseits würde der permanente Lärmpegel um ein vielfaches sinken und andererseits käme es zu einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität.
So ganz nebenbei ergeben sich auch volkswirtschaftlich Kostenvorteile. So tragen E-Fahrzeuge beispielsweise zur Reduzierung von CO2-Vermeidungskosten bei.
Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Durch einen reduzierten Erdölimport würden der österreichischen Volkswirtschaft mehr Mittel für Investitionen in Erneuerbare Energien zur Verfügung stehen. Das würde nicht nur der Umwelt gut tun, sondern auch der Geldtasche jedes Einzelnen.
Daten und Fakten
- Ein E-Auto hat eine Reichweite von 150 bis 300 Kilometer
- Die Betankung kostet im Schnitt 4 Euro
- Selbst wenn 25 Prozent der Bevölkerung e-mobil wären, würde der Stromverbrauch um lediglich 4 Prozent steigen
- Die Betankung bei einer Spezial-Tanksäule dauert im Schnitt eine Stunde. Bei einer normalen Steckdose ungefähr 6 Stunden
- Ein E-Auto kostet zwischen 30.000 und 150.000 Euro
- Bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometer pro Jahr amortisiert sich die Anschaffung eines durchschnittlichen E-Autos nach acht Jahren
- Bis 2020 werden 50 Millionen Euro in die Einführung der Elektromobilität in Österreich investiert
- Die Investitionskosten für 100.000 Fahrzeuge werden sich auf 5 Milliarden Euro belaufen
HYBRID: Der sanfte Einstieg in die E-Mobilität
Hybrid-Fahrzeuge laufen heute schon beinahe von allen großen Auto-Konzernen serienmäßig von den Produktionsbändern. Man unterscheidet zwischen seriellem und parallelem Hybrid. Bei ersterem betreibt der Ottomotor einen Generator, die erzeugte Energie wird an die Räder weitergegeben. Der parallele Hybrid setzt beide Motoren ein, um eine optimale Leistung zu erreichen. Beim langsamen Anfahren wird die in der Hochspannungsbatterie gespeicherte Energie dem Generator zugeführt und dieser treibt die Räder an. Der Wagen setzt sich also umweltfreundlich und geräuscharm in Bewegung. Wird mehr Leistung benötigt und das Gaspedal kräftiger betätigt, schaltet sich der Benzinmotor automatisch ein und treibt den Generator an. Beim Loslassen des Gaspedals wird dann die erzeugte Energie an die Hochspannungsbatterie abgegeben und dort gespeichert. Mit dem Hybridsystem muss der Fahrer nicht auf ein dynamisches Fahrverhalten verzichten, trägt aber gleichzeitig massiv zur Reduzierung von Abgas-Emissionen und Kraftstoffverbrauch bei.