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Ladestellen und Ladeinfrastruktur

Um Ihr Elektrofahrzeug aufzuladen, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Entweder laden Sie Ihr Fahrzeug an einer privaten Ladestelle – z.B. in Ihrer Garage, oder Sie nutzen öffentliche oder halb-öffentliche Ladestationen, wie beispielsweise beim Einkaufszentrum oder auf Ihrem Firmenparkplatz.
Die Aufladung der Akkus von Elektrorädern oder Pedelecs gestaltet sich einfacher, da diese Akkus im Unterschied zu den Fahrakkus der Elektroautos ab- bzw. entnehmbar sind und somit auch ein Laden in der Wohnung möglich ist.
Hinzu kommt, dass der Ladestrom für ein Fahrrad sehr gering ist und damit jede herkömmliche Steckdose ausreicht. Auch Elektroscooter haben zumeist einen entnehmbaren Akku und machen somit das Laden innerhalb der eigenen vier Wände möglich – dieser Umstand ist gerade innerstädtisch von Bedeutung.

Unterscheidung zwischen öffentlichen, halb-öffentlichen und privaten Ladestellen

Öffentliche Ladestellen
Ein öffentliche Ladestelle steht auf öffentlichem Grund und steht damit allen Interessenten zur Verfügung. 
Halböffentliche Ladestellen
Darunter versteht man Ladestellen bei Parkhäusern, Einkaufshäusern, Gastronomiebetrieben und anderen halböffentlichen Bereichen. Bei halböffentlichen Ladestellen befindet sich die Ladestelle auf privatem Grund, dieser ist aber öffentlich – teilweise zeitlich eingeschränkt – zugänglich. 
Private Ladestellen
Darunter versteht man Ladestellen auf Privatgrund ohne öffentlichen Zugang. Es gibt aber Inhaber von privaten Ladestellen, welche freiwillig eine Ladung für “Besucher” ermöglichen.

 

Begriffserklärungen

Ladestationen werden im Regelfall im privaten Umfeld verwendet. Diese haben je nach Ausführung und Anschluss verschiedene Lademöglichkeiten bzw. -zeiten. Über die für Sie beste Variante – auch Wallbox genannt – berät Sie Ihr Energieversorger oder der Elektrofachbetrieb gerne. Lassen Sie sämtliche Installationen im Interesse Ihrer Sicherheit ausschließlich von konzessionierten Fachbetrieben durchführen.
Stromtankstellen finden Sie im öffentlichen oder halböffentlichen Bereich. Die Errichtung und der Betrieb einer leistungsfähigen Stromtankstelle ist sehr kostenintensiv – nicht zuletzt wegen der erforderlichen Anschlussleistung.
Mit dieser ist allerdings der Vorteil einer schnelleren Ladung verbunden.
Unter Ladepunkt versteht man einen Anschluss/Ladebuchse an einer Ladestelle. Eine Ladestation stellt immer einen Ladepunkt dar. Stromtankstellen verfügen je nach Bauart über zumeist vier, häufig auch mehr Ladepunkte. Die Anzahl der Ladepunkte ist durch Bauart, Anschluss und Sinnhaftigkeit (Platzbedarf) begrenzt. So finden Sie z.B. bei Ladestellen für E-Bikes die meisten Ladepunkte, da auf wenig Raum viele Räder geladen werden können. Die Ladepunkte gelten nur dann als vollwertig, wenn alle gleichzeitig betrieben bzw. versorgt werden können.

 

Photovoltaik und Elektrofahrzeuge

Elektromobilität macht nur in Kombination mit erneuerbaren Energieträgern Sinn. Würde beispielhaft ein Elektroauto mit Strom aus einem Kohlekraftwerk betrieben, hätte dies bei der Nutzung des Fahrzeuges keine Emissionen zur Folge – diese wären jedoch nur verlagert, da bei der Erzeugung der Energie auftretend.
Elektromobilität muss daher – um unserem Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern gerecht zu werden – den benötigten Strom möglichst aus erneuerbaren Energieträgern beziehen. Ein fixer Bestandteil der Arbeit der Modellregionspartner ist aus diesem Grund die Bereitstellung von elektrischem Strom aus nachhaltiger Erzeugung – sprich Photovoltaik oder Wasserkraft.

Noch besser ist es, wenn dieser Strom auch noch lokal vom Verbraucher erzeugt wird. Diese Möglichkeit haben Sie, indem Sie den Strom für Ihr Elektrofahrzeug aus Ihrer eigenen PV-Anlage gewinnen. Damit werden Sie unabhängig von möglichen Strompreisschwankungen und beziehen die Energie für Ihre Mobilität gratis – von der Sonne!

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