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Mobilitätslabor Graz – urban mobility lab

Innovative urbane Mobilitätslösungen für den Großraum Graz

Im Projekt wird ein urbanes Mobilitätslabor für die städtische Agglomeration Graz und Umlandregionen konzipiert, vorbereitet sowie dessen (wirtschaftliche) Machbarkeit überprüft. Dies umfasst Fragen zu prozessbezogenen Aspekten und zur Laborumgebung ebenso wie die inhaltlich-thematische Ausrichtung, mit der wesentliche verkehrs- und mobilitätsrelevante Herausforderungen im Großraum Graz Pendlerströme und Modal Split) über zukünftige abgestimmte F&E-Projekte mittel- bis langfristig gelöst werden sollen.
Team

Ausgangssituation

Die zwei wesentlichen verkehrs- und mobilitätsrelevanten Herausforderungen der städtischen Agglomeration Graz sind (1) die täglichen Pendlerströme in die Stadt (ca. 115.000 Autos) und (2) der seit Jahren relativ konstante wenig klimafreundliche Modal Split innerhalb des Stadtgebietes. Die räumlichen Wirkungen der Verkehrsströme gehen über politische Verwaltungsgrenzen hinaus, wodurch für integrative urbane Mobilitätslösungen eine Vielzahl an Entscheidungsebenen und Stakeholdergruppen einzubinden ist.

Ziele und Methoden

Ziel des Projekts ist es, im Rahmen einer Sondierung ein urbanes Mobilitätslabor für die städtische Agglomeration Graz und Umlandregionen zu konzipieren, vorzubereiten sowie dessen (wirtschaftliche) Machbarkeit zu überprüfen. Das zukünftige Mobilitätslabor soll grundsätzlich als „Labor in lebender Umgebung“ ausgerichtet sein, d.h. mithilfe des Mobilitätslabors sollen urbane Mobilitätslösungen der unterschiedlichsten Art unter möglichst realistischen Bedingungen entwickelt, getestet und demonstriert werden. Die Sondierung umfasst Fragen zu prozessbezogenen Aspekten und zur Laborumgebung ebenso wie die inhaltlich-thematische Ausrichtung, mit der die skizzierten Problemstellungen in einer mittel bis langfristigen Perspektive gelöst werden sollen. Hierbei werden insbesondere integrative Lösungsansätze vorhandener technischer, organisatorischer und sozialer Innovationen betrachtet. Im Sinne des Open Innovation Prinzips zählen die Öffnung des Innovationsprozesses, möglichst reale Nutzungsumgebungen sowie Empowerment der NutzerInnen zu Schlüsselelementen des Mobilitätslabors.

Angestrebte Ergebnisse und Erkenntnisse

Angestrebtes Ergebnis sind klare Aussagen zu wesentlichen konzeptionellen Fragen, z.B.:

  • Welche Inhalte/Themen sollen aufgrund der speziellen Problemlagen und Rahmenbedingungen schwerpunktmäßig verfolgt werden? Wie können bestehende Einzelprojekte/Lösungsansätze/Innovationen sinnvoll miteinander vernetzt werden?
  • Wie können Innovationen mithilfe des Mobilitätslabors auf ihre Wirksamkeit und Akzeptanz geprüft werden? Mit welchen Methoden kann das Open Innovation Prinzip umgesetzt werden?
  • Wer sind die wesentlichen Stakeholder des Mobilitätslabors bzw. welche Personengruppen/Organisationen sollen mit welchen Rollen und Kooperationsmodellen zu welchen Fragestellungen eingebunden werden? Wie können notwendige Übersetzungs-, Abstimmungs- und Aushandlungsprozesse geführt bzw. unterstützt werden?
  • Wo sind die räumlichen Wirkungsgrenzen des Mobilitätslabors zu ziehen und wie können Lern- und Erfahrungsprozesse auf weitere steirische Ballungsräume übertragen werden?
  • Was sind geeignete Rahmenbedingungen sowie Betreiber- und Managementstrukturen sowie Geschäfts- und Finanzierungsmodelle für das Mobilitätslabor?

Projektlaufzeit
Februar 2015 – Februar 2016

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