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Die Modellregion Großraum Graz

Wer betreibt die Modellregion?

Die Modellregion Großraum Graz besteht seit dem Frühjahr 2011 und wird von der e-mobility Graz GmbH betrieben. Als zentrale Anlaufstelle der Elektromobilität für interessierte Bürgerinnen und Bürger dient unser Test- und Verleihcenter, das mobility center in der Jakoministraße 1 in Graz.

Wo liegt der Schwerpunkt der Modellregion?

Bei der Modellregion Großraum Graz liegt der Schwerpunkt auf intelligenten systemischen Lösungsansätzen für urbane Mobilität. Ziel ist nicht nur die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und der Ausbau von Ladeinfrastruktur, sondern Ziel ist es auch, das Gesamtverkehrssystem zu optimieren und Elektromobilität möglichst effizient in dieses Gesamtsystem zu integrieren.

Die Verkehrssituation in Graz:

Der Modal Split unserer Landeshauptstadt ist geprägt von einem relativ hohen Anteil an Fahrradfahrern (rund 16%), noch mehr Fußgängern  (rund 19%), und knapp 20% öffentlichem Verkehr1. Die restlichen 45% entfallen auf den motorisierten Individualverkehr (Lenker und Mitfahrer). In Anbetracht der Tatsache, dass 95% aller Wege kürzer sind als 50 kmeine Distanz die problemlos von Elektroautos zurückgelegt werden kann – ist das große Potenzial der Elektromobilität im Bereich des motorisierten Individualverkehrs erkennbar2.

Die Mobilität der Bevölkerung in der Modellregion kann durch folgende Aussagen charakterisiert werden:

    • 80% aller Wege beginnen bzw. enden in der Wohnung
      (Potenzial zum Aufladen von Elektrofahrzeugen zu Hause).
    • 50% der GrazerInnen pendeln mit dem Kfz zur Arbeit
      (Potenzial zum Aufladen bei der Arbeitsstätte).
    • 50% fahren mit dem Auto zum Einkaufen
      (Potenzial für Park & Charge eines Elektrofahrzeugs).
    • 53% aller Kfz Wege sind maximal so lange wie die durchschnittliche Weglänge des Öffentlichen Verkehrs (< 5,7 km),
      78% sind kleiner als 10 km (Reichweite ausreichend für EFZ).
  • Dominanz des privaten Kfz-Verkehrs im Binnenverkehr Graz-Umgebung (77%)
    und Ziel/Quell-Verkehr zwischen Graz und Graz-Umgebung (84%) (hohes Potential für Elektrofahrzeuge!).
Die vorgeschriebenen Feinstaubgrenzwerte werden größtenteils im gesamten lufthygienischen Sanierungsgebiet, insbesondere aber im innerstädtischen Bereich, oft überschritten (2010 – 48 Mal bis Mitte Juni!). Dadurch ergibt sich die dringende Notwendigkeit für emissionsfreie Mobilität.
Die hohe Konzentration von Bevölkerung und Arbeitsplätzen in den Ballungsgebieten mit kurzen Wegen macht den Einsatz von Elektrofahrzeugen in Kombination mit dem Umweltverbund (ÖV, Fahrrad, zu Fuß) besonders interessant, im Zusammenhang mit der Belastung der Atmosphäre durch CO2 und Schadstoffe de facto unabdingbar.

1 Quelle: Stadt Graz
2 Quelle: VCÖ
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