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Ziele der Modellregion

Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist die

Optimierung des gesamten städtischen Verkehrssystems

in Verbindung mit der Marktentwicklung der Elektromobilität. Dies geschieht vorrangig durch Etablierung intelligenter systemischer Mobilitätslösungen, die sowohl die Nutzung von Elektrofahrzeugen als auch anderer Formen des Umwelt-Verkehrsverbundes attraktiver machen.

Grundlage ist die konsequente Umsetzung des Konzepts der Mobilitätsdienstleistung: Nutzung von Pedelec, Scooter, Elektroauto, öffentlichen Verkehrsmitteln, Leihradsystemen, E-Kombitaxi, Hybrid-, Gasfahrzeug, Nutzfahrzeug, nach Tunlichkeit aus einer Hand!

Im Rahmen des Förderzeitrahmens (bis 2014) soll in der Modellregion der Einsatz
folgender Elektrofahrzeuge erreicht werden:

  • 250 Elektroautos
  • 480 einspurige Elektrofahrzeuge über die Betreibergesellschaft

Die Vision bis zum Jahr 2020 lautet:

  • 15 % aller PKW-Neuzulassungen in der Modellregion sind E-Autos
    (das sind 2.400 Autos pro Jahr).
  • Der Modal Split in Graz hat sich von derzeit 45% MIV : 55% Umweltverbund (2008) auf 37% MIV : 63% Umweltverbund
    im Jahr 2020 verändert.

Anm.: Dabei werden die Fahrten mit Elektrofahrzeugen zum Umwelt-Verkehrsverbund gerechnet, da  vorausgesetzt wird, dass der Strom aus zusätzlich errichteten Kapazitäten auf Basis erneuerbarer Energieträger stammt.

Innovations-Ziele:

Das Vorhaben verfolgt darüber hinaus die Erprobung zukunftsweisender technologischer Konzepte. Dazu zählt insbesondere die Verknüpfung moderner IKT-Systeme mit dem Management der Fahrzeuge und Batterien, den Systemen für die Abrechnung von Energie- und Leasingkosten sowie in weiterer Folge die Einbindung in intelligente Stromnetze.
Innovative technische Elemente, die im Rahmen der e-mobility Graz GmbH mit ihren Technologiepartnern perspektivisch verfolgt und erprobt werden, beinhalten:

  • Intelligentes Informationsmanagement: Suche und Buchung der nächstgelegenen Ladestandorte via Mobiltelefon und/oder Internet, Reservierungssysteme für Fahrzeuge, Sammlung von Daten für die Abrechnung, Verrechnung von Leasingraten und Energiekosten auch über das Mobiltelefon etc.;
  • telemetrische Systeme für die Direkteinbindung von intelligenten Batterien in ein übergreifendes Batteriemanagement und Datenmanagement (Smart Metering an beliebigen Ladepunkten), Information der Nutzer über Ladestand und Reichweite über das Mobiltelefon;
  • Verknüpfung mit der Weiterentwicklung des Smart Grid und des Einsatzes von Smart Metering auch im privaten Bereich als Pilotversuch.
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